Parisa Madani

Madani wächst in Niedersachsen als Kind einer deutsch-persischen Beziehung auf. Als Schülerin verbringt sie ein Austauschjahr in Kalifornien/USA. 2015 zieht sie nach Berlin. Sie gestaltet Musik-Abende in der queeren Monster Ronson’s Karaoke Bar. Als Teil des Œuvre Kollektivs lädt sie ins Institut Für Zukunft Leipzig zu Tanzveranstaltungen mit Drag Performances ein, 2019 ist das Kollektiv Gastgeber einer Aftershow Party beim Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg. 2018 beginnt sie ihr Studium in Choreographie und Tanz an der renommierten Akademie für Theater und Tanz SNDO in Amsterdam. Im Theater Hebbel am Ufer Berlin führt sie 2019 ihre Choreographie „The Future is Shemxle“ auf, die Aufführung ist entstanden nach ihrem gleichnamigen Manifest von 2016. 2020 gestaltet sie gemeinsam mit der Tänzerin und Schauspielerin Sepideh Khodarahmi im OT301 Amsterdam Performances, auf Einladung der Konzertreihe „The rest is noise“. 2021 wirkte sie mit in dem Film „Understudies“ der in Berlin ansässigen australischen Künstlerin Melanie Jame Wolf, außerdem war sie Sängerin im Rangarang Chor, der erstmals bei Klangteppich. Festival für Musik der iranischen Diaspora III auftrat. Seit 2020 experimentiert sie gemeinsam mit unter anderem Martini Cherry Furter und Raouf Alaia zu kollektiven Traum-Meditationen in Amsterdam, Süditalien und Portugal.