Martini Cherry Furter

Martini Cherry Furter wird in Martinique, einer ehemaligen französischen Kolonie in der Karibik, geboren. Sie* studiert lateinamerikanisches Theater in Martinique, auf Kuba und in Paris. Furter gründet in Lyon einen Burlesque-Club und gibt Performances in vielen europäischen Städten, u.a. Brüssel und London, 2017 zieht sie nach Berlin. Sie ist gemeinsam mit Parisa Madani (Psoriasis) Gründungsmitglied des queeren Kollektivs Œuvre, das im Leipziger Institut Für Zukunft Club-Abende mit Drag Performances gestaltet. 2019 wirkt Furter mit in der queeren Performance „Everybody can be everybody can not be“ von Jao Moon am Ballhaus Naunynstraße Berlin, im gleichen Jahr performt sie im Ensemble der ikonischen, feministischen Musikerin, Produzentin und Performance-Künstlerin Peaches auf deren Tournee zum 20-jährigen Bühnenjubiläum. Zuletzt mit Peaches aufgetreten ist Furter beim Festival Theaterformen Hannover im Juli 2021 in der Produktion „Cranky Pants“. Ebenfalls 2021 trat sie auf beim queeren Festival Queer-B-Academy auf Kampnagel in Hamburg, sie ist zu sehen in dem preisgekrönten Kurzfilm „Octavia’s Visions“ von 2021 der Filmemacherin Zara Zandieh. Furter thematisiert Themen wie Transgender, Queerness, Rassismus, Kolonialismus und Sexismus in ihren Performances.